Flow Arts & Psychologie
Körper, Kopf und Aufmerksamkeit in einen sinnvollen Fluss bringen.
Wie ich zum Flow gefunden habe - und was du davon hast
Flow ist trainierbar. Und wer lernt, in Bewegung fokussiert zu bleiben, kann das auch außerhalb der Bewegung: im Gespräch, unter Druck, wenn der Kopf nicht aufhören will. Genau das bringe ich in Einzelarbeit und Seminare mit - nicht als Theorie, sondern als Übung, die im Körper ankommt.
Gelernt habe ich das nicht im Hörsaal. Während meines Psychologiestudiums entdeckte ich das Hula-Hoop-Tanzen. Was als Spiel begann, wurde zu meiner wichtigsten Ressource in fordernden Arbeitskontexten - Forensik, Krisenbegleitung. Nicht als Ablenkung, sondern als Weg, bei mir zu bleiben, wenn viel auf mich einströmt: in Bewegung eintreten, und ebenso bewusst wieder in die Stille zurückkehren.
Flow-Psychologie - Glück, Lernen und Gesundheit
Flow-Psychologie wird oft als Psychologie des Glücks bezeichnet. Gemeint ist keine Euphorie, sondern ein Zustand, in dem Gehirn, Körper und Aufmerksamkeit ausgewogen zusammenarbeiten - und in dem du besser lernst, klarer fühlst und weniger grübelst.
Flow geht mit erhöhter Neuroplastizität, besserer Emotionsregulation und einer ausgewogenen Aktivierung des Nervensystems einher. Er entsteht überall, wo du dich wirklich vertiefst - beim Malen, beim Schrauben am Auto, beim Schach, beim Hula-Hoop.
Was das für dich heißt:
Angst und Freude sind physiologisch sehr ähnlich - Herzklopfen, Anspannung, Wachheit. Wer lernt, diese Aktivierung nicht als Gefahr zu deuten, sondern als Energie, bekommt Zugang zum Flow. Und das lässt sich üben.
In meiner Arbeit geht es deshalb nicht nur um weniger Symptome, sondern um mehr Ressourcen - auch dann, wenn nichts mehr „krank" ist, aber etwas immer noch blockiert.
Flow Arts as applied Psychology
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Flow Arts as applied Psychology
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Flow Arts as applied Psychology ⋅ Flow Arts as applied Psychology ⋅
Flow-Künste machen erfahrbar, wie Aufmerksamkeit, Selbstregulation und Lernfähigkeit zusammenwirken.
Rhythmische, spielerische Bewegung - oft im Wechsel zwischen linker und rechter Körperseite, ein Prinzip, das auch die Traumatherapie-Methode EMDR nutzt - unterbricht Grübelschleifen, stärkt Selbstwirksamkeit und macht Veränderung möglich.
Dass du im Flow warst, merkst du meist erst hinterher - im Flow selbst haben Gedanken Pause. Genau diese Erfahrung lässt sich nutzen: Wer einmal gespürt hat, wie sich das anfühlt, kann es wiederfinden - neugierig, manchmal spielerisch, ohne Druck. Diese Haltung prägt meine Einzelarbeit genauso wie meine Seminare - auch dort, wo kein Hoop im Raum ist.
Lehren, Lernen, Performen
Seit mehreren Jahren wirke ich an internationalen Flow-Kursformaten mit und übersetze psychologische Konzepte in körperorientiertes Lernen. Als autodidaktische Performerin weiß ich, wie man abstrakte Ideen greifbar macht - durch Rhythmus, Metaphern und Präsenz.
Davon profitieren auch Teams, die mit Theorie allein nicht weiterkommen.
Sichtbarkeit, Mut und Vertrauen
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie sich Lampenfieber bis hin zu Auftrittsangst und Impostor-Gefühle anfühlen - und wie man damit arbeitet, statt dagegen. Präsent bleiben trotz Unsicherheit, dem eigenen Ausdruck vertrauen: Das kann ich weitergeben, weil ich es selbst gelernt habe. Ich bringe Menschen gerne zum Leuchten - in der Einzelarbeit, im Seminar, auf der Bühne.
Halloween Lighttrails in der Quarry Bank Mill, Oktober 2025.
Als Feuerhexe für Let's Circus bei den Halloween Lighttrails von Culture Creative.

